die manuelle Lymphdrainage

Der Begriff "Lymphdrainage" wird meistens gleichgesetzt mit "Manueller Lymphdrainage" als Teil einer pysikalischen Entstauungsbehandlung.
Bei der ML handelt es sich um eine besonders sanften Form der Behandlung, die auf die Anatomie und Physiologie des lymphatischen Gefäßsystemes abgestimmt ist und die sanft, langsam, rhytmisch und oft kreisförmig ausgeführt wird.


Was bewirken Lymphdrainagen:
• Verstärken den Lymphabfluss
• Entstauung von Flüssigkeitsansammlungen
im Gewebe
• Beruhigung
• Schmerzlinderung
• Mobilisierung 


Vorgehensweise/Behandlung:Im Allgemeinen werden zuerst die regionären Lymphknoten- bzw. Sammellymphknotenbereiche - vom Hals beginnend abwärts - durch leichte Saug- und Drucktechniken stimuliert.
Damit wird einerseit deren Aktivität angeregt, andererseits werden die Druckverhältnisse so verlagert, dass ein "Sog" auf die Lymphgefäße in Richtung Kapillaren ausgeübt wird.
Danach wird die Umgebung des zu behandelnden Gebietes in Lymphabflussrichtung, bis hin zu den regionären Lymphknoten in ganz langsamen Rhytmus drainiert.
Kompression: Eine Kompression in der Entstauungstherapie ist eine aktive, also
funktionelle Maßnahme und daher von einem Verband, der überwiegend passive
Schutzfunktion erfüllt, zu unterscheiden! Die volle Wirkung einer Kompressionstherapie kommt nur in Kombination mit anderen physikalischen Massnahmen
(Bewegung, Atmung, Manuelle Lymphdrainage) zum Tragen, ist aber sehr wichtig und unabdingbar!