Krankheitsbilder, Neuigkeiten, Informationen und mehr

6. Jul, 2021

Ich wünsche allen einen Urlaub voller Abenteuer und Spaß, voller Lust und guter Laune!  Zurücklehnen, entspannen, die Sonne genießen sowie den einen oder anderen Cocktail ist nun angesagt. Kurz gesagt: Ich wünsche einen besonders schönen Urlaub! Das ganze Jahr wurde hart gearbeitet und somit ist diese Urlaubauszeit verdient!

14. Mai, 2021

Eine Anleitung zur Selbstbehandlung ist nicht nur in Kombination mit der "Dynamischen Komoressionstherapie" hilfreich und nützlich, sondern auch zur Verbesserung des Lymphabflusses sehr zu empfehlen! Sie richtet sich an Patient*innen mit chronischem Lymphödem - für eine "Zwischendaurchbehandlung".

Drei einfache Maßnahmen zur Verbesserung des Lymphabflusses:

  • Freimachen der zentralen Abflusswege
  • entstauende Atemübungen
  • Entstauungsgymnastik

Diese sind nicht nur mit der "Dynamischen Kompressionstherrapie" gut kombinierbar und hilfreich, sondern auch als Selbstbehandlung sehr zu empfehlen!

- Freimachen der zentralen Ablusswege   

Bequem und entspannt auf den Rücken legen und Finger möglichst flach an die Schlüsselbeine legen. Verschieben Sie die Haut kreisförmig. Die Kreise sollen so groß sein, wie die Verschiebbarkeit der Haut es zulässt. Eine Kreisbewegung soll etwa eine Sekunde dauern (zählen Sie „einundzwanzig“) - Wiederholen Sie diese Übung Fünfmal. Wichtig dabei: Drücken Sie nicht und streichen Sie nicht über die Haut!

Machen dann Sie dasselbe seitlich am Hals unterhalb der Ohrläppchen.
Wiederholen Sie die Übung fünfmal.

Wichtig dabei:
Drücken Sie nicht und streichen Sie nicht über die Haut.

Danach verschieben Sie mit der flachen Hand die Bauchhaut seitlich des Nabels kreisförmig so weit wie möglich. Ebenfalls im Sekundentakt und insgesamt fünfmal.
Machen Sie das anschließend mit der anderen Hand auf der anderen Seite des Nabels.

Behandeln Sie zum Abschluss die Lymphknoten in der Leiste mit beiden Händen in gleicher Weise (5 x 1 Sekunde)

- Entstauende Atemübungen

Diese sollten Sie unmittelbar vor und nach dem Freimachen der zentralen Abflusswege machen, können aber auch beim Bettgehen, tagsüber und nach dem Aufwachen ganz einfach und doch nutzbringend durchgeführt werden.

  1. Legen Sie beide Hände übereinander auf den Bauch.

  2. Atmen Sie langsam tief durch die Nase ein. Atmen Sie dann durch den Mund kräftig aus und schließen dabei die Lippen locker, dass sie zu Flattern beginnen ("Lippenbremse"). Kinder machen das, wenn sie "Autofahren" spielen. Mit etwas Übung gelingt das ganz leicht, besonders wenn die Lippen feucht sind.

  3. Wiederholen Sie die Übung immer wieder etwa ein bis zwei Minuten lang.

    Wichtig: Strengen Sie sich dabei nicht an. Atmen Sie nicht zu schnell und zu tief (Hyperventilation), sonst könnte Ihnen schwindlig werden.

-Entstauungsgymnastik

Bitte tragen Sie dabei Ihre Kompressions-Versorgung!

  1. Aufrecht stehend die Schulten vor und zurück kreisen, heben senken, vor- und zurückschieben. Dann die ausgestreckten Arme heben und senken und in alle Richtungen kreisen.

  2. Hände an den Nacken und die Ellenbogen bewegen. Hände in die Hüfte und die Ellenbogen bewegen. Arme anwinkeln und Ellenbogen zusammenbringen. Oberarme am Rumpf anlegen und Unterarme in alle möglichen Richtungen bewegen (auch "Scheibenwischer"). Arme heben, Unterarme hin- und herdrehen und mit den Händen Greifbewegungen machen.

  3. Anschließend flach hinlegen. Becken heben und senken. Mit den Beinen "Fahrradfahren". Beide Beine anwinkeln und strecken (mit Armen abstützen). Beine abwechselnd heben und kreisen. Gestreckte Beine nach innen und außen drehen. Fersen abwechselnd zum anderen Knie bewegen. Fersen beugen und strecken.

  4. Danach in Seitenlage gestrecktes Bein heben und senken, dann Seite wechseln. Anschließend im Sitzen die Knie abwechselnd heben und senken. Ein Knie heben und Unterschenkel beugen und strecken, dann das andere Knie. Zehen kräftig heben, danach die Fersen, mehrmals wiederholen. Danach im Stehen mehrmals halb in die Hocke gehen. Auf Zehen stellen, Fersen heben, danach umgekehrt. "Marschieren" auf der Stelle.

Wichtig: Immer auf sicheren Stand achten, Hinfallen vermeiden! Überanstrengen Sie sich nicht. Lassen Sie Ihre Fantasie walten und kombinieren Sie die Übungen etwa mit einem Ball oder Gummiband. Wenn Sie wandern, am besten mit Walkingstöcken. Aber immer mit Ihrer Kompressions-Versorgung!

26. Nov, 2020

.....aber auch das geht vorbei.

Aber, aller schlimmen Vor- und Rückblicke über diverse Auswirkungen der Pandemie, des Lockdowns, der angedachten Impfungen u.v.a.m. zum Trotz, überraschender weise, ziehe ich eine positive Bilanz 2020!

Angefangen Jänner - ein wunderbarer Beginn, eine Woche Venedig. Danach, eine recht erfolgreiche WKÖ-Wahl und danach der Lockdown #1. In diesem ersten behördlich angeordneten Hausarrest konnte ich endlich meine Ideen über Kurse zu Papier bringen, diese Konzepte strukturieren und konkret anfangen. Dann eine arbeitsintensive Phase welche darin mündete, dass ich für die nächsten 5 Jahre tatsächlich Mandatar in der Bundesinnung der Masseure sein werde.

Nun, Lockdown #2 gleitet nahtlos in einen 3-wöchige Rehabilitationsaufenthalt über, welcher wiederum in die Weihnachtsfeiertage mündet.

Ein einziger, ziemlich großer Wehrmutstropfen in diesem Resumee ist, dass all meine schon sehr weit fortgeschrittenen Pläne über Kurse und Vorträge auf Malta um mindestens ein Jahr verschieben musste.

Somit, möge 2021 weniger CoVid und mehr positive Kraft beinhalten!

 

7. Nov, 2020

Wenn der Arm nach einer Brustkrebsoperation anschwillt und sich schwer anfühlt, Bewegungen schmerzen und die Kleidung plötzlich zu eng ist, kann das für ein Lymphödem sprechen. Entscheidend ist, es früh zu erkennen und schnell etwas gegen die Schwellung zu unternehmen. Denn mit der Zeit können sich die Beschwerden verstärken. Darauf macht der Hersteller von Kompressionsversorgungen JOBST® anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober aufmerksam.

Bei einer Brustkrebsoperation ist es in der Regel nötig, von Krebs betroffene Lymphknoten zu entfernen. Damit soll eine Streuung der Krebszellen verhindert werden. Mittlerweile ist es üblich, nur noch den sogenannten Wächterlymphknoten unter der Achsel zu entfernen und im Labor auf Metastasen zu untersuchen. Ist er nicht befallen, müssen keine weiteren Lymphknoten entnommen werden. Durch den Eingriff kann es zu einer Unterbrechung des Lymphflusses kommen. Auch eine im Anschluss durchgeführte Strahlentherapie kann negative Auswirkungen auf den Lymphfluss haben.

Unmittelbar nach der Brustkrebsoperation kommt es daher relativ häufig zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe, die Schwellungen verursacht. Das sogenannte Lymphödem entsteht am häufigsten im Arm, manchmal aber auch zusätzlich an der Hand oder im Bereich der Brust. Meist ist es nur schwach ausgeprägt und bildet sich nach einigen Wochen oder Monaten von alleine wieder zurück. Sobald die Schwellungen wiederkehren oder über einen längeren Zeitraum anhalten, besteht jedoch Handlungsbedarf. In vielen Fällen tritt ein Lymphödem auch noch Monate oder Jahre nach einer Brustkrebsoperation auf.

"Die Häufigkeit eines Arm-Lymphödems hängt stark von der durchgeführten Therapie ab. Sie ist höher, je mehr Lymphknoten entfernt und wenn Lymphabflusswege bestrahlt wurden", erklärt die Ärztin und Lymphexpertin Dr. Barbara Netopil. Die Häufigkeit schwanke zwischen 2,5 Prozent bei der Entfernung des Wächterlymphknotens und rund 25 Prozent, wenn deutlich mehr als 12 Lymphknoten entfernt werden.

Lymphödem erkennen und behandeln

Das Lymphödem entwickelt sich stufenweise. Anfangs fühlt sich die Schwellung weich an und verschwindet wieder, wenn der Arm hochgelegt oder leicht massiert wird. Wenn man mit dem Finger auf die Haut drückt, bleibt eine Delle zurück. Manche Frauen bemerken das Lymphödem in diesem Stadium gar nicht, da der Arm nur ungefähr einen Zentimeter dicker ist als normal. Wird das Lymphödem nicht behandelt, wird aus der weichen eine harte Schwellung. Die Haut fühlt sich straff an und beginnt zu schmerzen. Häufig zeigen sich auch deutliche Einschränkungen in der Beweglichkeit. Die Schwellung ist hart und lässt sich nicht mehr mit dem Finger eindrücken. Auch das Hochlegen bringt keine Erleichterung mehr. Kleidung und Schmuck sitzen zu eng und sind unbequem.

"Ein Lymphödem im Bereich des Arms zeigt sich durch ein Spannungsgefühl nach Belastungen und eine Zunahme des Umfangs gegenüber dem gesunden Arm", so Dr. Barbara Netopil. Im Bereich der Brust könne das Ödem auch Schmerzen verursachen und mache sich durch eine Zunahme des Brustvolumens bemerkbar. In jedem Fall zeige sich eine Hautfaltenverdickung. "Betroffene sollten bei diesen Beschwerden ihren Arzt ansprechen, aber auch, wenn beispielsweise eine Entzündung mit Rötung und Fieber am Arm oder der Brust entsteht", rät die Lymphexpertin. Jetzt nicht zur Nachsorge zu gehen, aus Angst sich mit dem Corona-Virus anzustecken, könne ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. "Niemand muss Angst haben, zum Arzt zu gehen", so Dr. Barbara Netopil.

Nach einer Brustkrebsoperation kann ein Lymphödem von der für die Nachsorge zuständigen Ärzten sehr leicht diagnostiziert werden. Die einfachste Methode ist, den Armumfang zu messen. Bildgebende Verfahren, wie beispielsweise ein Ultraschall, können die Anamnese bestätigen. Ist das Lymphödem erkannt, kann sofort mit der Therapie begonnen werden. Sie besteht meistens aus mehreren Elementen: Kompressionstherapie, Lymphdrainage, Bewegungsübungen und Hautpflege. Die besten Erfolge lassen sich durch eine Kombination aller Behandlungselemente erreichen. So lässt sich das Lymphödem verkleinern und die Beschwerden lindern.

In der Brustkrebsnachsorge ist es bei einem Lymphödem besonders wichtig, dass das Kompressionsprodukt tagsüber getragen wird. "Eine Kompressionsversorgung am Arm sollte immer flachgestrickt sein. Sie sollte das Ödem voll umfassen. Zudem empfehlen sich schräge Abschlüsse am Oberarm und - falls eine Schwellung der Hand auftritt - auch ein zusätzlicher Handschuh", erklärt Dr. Barbara Netopil. Bei der Behandlung haben sich maßangefertigte Kompressionsversorgungen von JOBST® bewährt. Dank des luftdurchlässigen und atmungsaktiven Gestricks tragen sich die Produkte angenehm auf der Haut. Sie helfen, die Staubildung zu reduzieren und das Fortschreiten des Lymphödems zu verhindern.

Pressekontakt:

POSTINA PUBLIC RELATIONS GmbH, Am Stützelbaum 7, 64342
Seeheim-Jugenheim Tel. +49 (0)6257-50799-0, office@postina-pr.de

BSN-JOBST GmbH
Beiersdorfstraße 1, 46446 Emmerich am Rhein

29. Apr, 2020

Sollten Sie sich jetzt fragen, ob "Burn-Out", oder wie es so schön altmodisch geheissen hat "Ausgebrannt-Sein", eine Krankheit ist und wenn ja, was das auf der Seite eines Heilmasseures zu suchen hat, möchte ich ein paar Sätze über dieses Thema verlieren dürfen.

Zum Einen, Burn-Out ist als soches keine Krankheit – nein – es sind "verschiedene Krankheitsbilder, welche, zusammengefasst, das Schlagwort "Burn-out" bilden". Also vorwiegend ein psychisches Problem? Unbestritten. Wozu dann auf der Webseite eines Heilmasseures? Dazu darüber im Folgenden mehr.

Zuerst will ich kurz die Fachliteratur bemühen, was eigentlich alles in diesem Krankheitsbild zusammengefasst ist.

 

Zum Beispiel kann man folgendes lesen:

- Die Beeinträchtigungen treten nicht immer entsprechend der Stufenmodelle auf. Anzeichen von Burnout mischen sich fallweise - sie pendeln vielleicht in unterschiedlichen Schweregraden der Erschöpfung. Hier spielt Ihre Ressourcenlage eine wichtige Rolle. Nach Erholungsphasen werden Sie einige Zeit mehr Energie verspüren und die Anzeichen demnentsprechend leichtere sein. Wenn Sie ihre Symptome als Indikatoren im Auge behalten, kann es ausreichend sein, dass Sie vorsichtiger werden und sich damit Erleichterung verschaffen.

 

Oder auch:

Alle AutorInnen und ForscherInnen nennen die folgenden Symptomebenen als die 5 wichtigsten Gruppen von Anzeichen:

1. veränderte psychische Befindlichkeit

Die psychische Befindlichkeit reicht von gereizt, dauermüde, depressiv, ängstlich, unter Druck, gehetzt, aggressiv, ratlos, kraftlos, angespannt bis sorgenvoll. Das Leben wird als ein fremdartiger Zustand empfunden, bis hin zum Gefühl, völlig neben sich zu stehen. Diese veränderte Selbstwahrnehmung kann Angst machen. Libidoverlust siehe unter 4. ist ebenfalls ein häufiges Symptom, es läßt sich auch mit Viagra+Co nicht "in den Griff" bekommen. Entlastung ist hier das Mittel der Wahl, bevor Sie zur Sexualtherapie starten.

2. körperliche Beeinträchtigungen

Auf körperlicher Ebene werden zunehmend mehr einschränkende Anzeichen spürbar. Von beginnender Unruhe und Schlafstörung bis zum völligen Zusammenbruch (ähnlich einem Herzinfarkt).

Körperliche Anzeichen sind: Wenn plötzlich und ohne erkennbare Vorbelastungen körperliche Symptome auftreten: Kopfschmerz, Schwindel, starke unaufhörliche Müdigkeit, Zittern, ... Änderungen im Blutbild (entzündliche Prozesse) sollten unbedingt andere mögliche Ursachen durch entsprechende medizinische Untersuchungen ausgeschlossen werden.

3. Verhaltensänderung gegenüber Ihren Mitmenschen

Die KundInnen/KollegInnen fallen möglicherweise zunehmend zur Last, werden als lästig fordernd erlebt (obwohl Sie Ihnen das Wichtigste sind). Zynische Worte, Ironie schafft wieder emotionale Distanz und sind gleichzeitig ein Ventil für Ihr Gefühl des Belastetseins. Gleichzeitig wird der Kontakt dadurch geringer.

4. sozialer Rückzug

Arbeitszeit "frisst" Privatzeit. Unmerklich geschieht sozialer Rückzug - der über die Rückmeldung von aufmerksamen Menschen bemerkt werden kann. Wer wenig Zeit für (neue) Begegnung aufbringt verliert seine Kontakte rasch. Mißtrauen, Angst vor dem Ertapptwerden, Sich-Verschließen und der Begegnung ausweichen. Zum Sozialen Rückzug gehört im partnerschaftlichen auch der Lustverlust und der Rückgang der sexuellen Aktivität.was auf längere Sicht Folgeprobleme bringt.

5. Änderungen an persönlichen Werten

Was Ihnen wichtig war/ist könnte sich verändert haben. Möglicherweise ist der Leistungsaspekt, ein "Mehr" und "Nie genug", ein "Sofort", ein "unbedingt und immer" in den Vordergrund gerückt. Diese Entwicklung ist zu Lasten von "Was ich brauche", was "zu schaffen ist", so gekommen. Der Terminkalender und die to-do Liste regieren das Leben. Vorher war es freiwillige Begeisterung, jetzt ist es ein "Muss" und "Geht nicht anders" geworden. Vielleicht kennen Sie auch das Phänomen der inneren Kündigung, eine Art Rückzug aus der aktiven Beteiligung, um nur mehr Dienst nach Vorschrift zu tun.

Bei all diesen Beschreibungen fallen mir unter anderem folgende Stichworte sehr stark auf: "- depressiv, - dauermüde, - überreizt, - ratlos, - kraftlos,- agressiv, - unbedingt, - Last".

Das sind ja schon einmal eine ganze Menge an Anhaltspunkten, welche einem, ganz wichtig, nach dem Besuch beim Arzt, veranlassen solltem einen Heimasseur aufzusuchen.

Denn in einer Zeit, in der bei vielen Menschen der einzige Körperkontakt vielleicht der Ellenbogen des Kollegen, der Kollegin in seiner Magengrube ist, welche sich in der Reihe vordrängelt um irgendwo doch noch vor ihnen zu sein, benötigt man neben Selbstbestätigung, also Bestätigung seiner Leistung durch Dritte, auch ein Selbstlob sowie eine "Eigenkörperwahrnehmung", man muss sich wieder selbst spüren dürfen.

Bei alll jenen, vor allem beim Punkt der Eigenkörperwahrnehmung kann der Heilmasseur sehr gut weiterhelfen.

Denn, was bewirkt eine Massage unter anderem? Was bewirkt unter vielem anderen eine manuelle Lymphdrainage?

Die Wirkung von Massage ist unter anderem folgende:

Die körperliche Wirkung:

+ verstärkte Durchblutung von Haut, Muskulatur, Unterhautfettgewebe und des Bindegewebes

+ verstärkte Gleitfähigkeit der Muskulatur

+ Vorbereitung des Atmungssystems sowie der Wärmeregulation

+ Wirkung über das zentrale Nervensystem (ZNS).

Die psychologische Wirkung:

+ leistungsfördernde psychische Beeinflussung

+ große Aufnahmebereitschaft während der Massage

+ Einfluss auf die Erregungund Beruhigung sowie auf das Wohlbefinden

+ Steigerung des Selbstvertrauens

+ Verbesserung der Reaktionsschnelligkeit (über ZNS)

+ Einfluss auf den Vorstartzustand (Nervosität, Lampenfieber, Apathie)

jene der manuellen Lymphdrainage sind unter vielen anderen:

entwässert

entgiftet

entschlackt

beruhigt

stärkt das Abwehrsystem

Die Lymphdrainage eignet sich u.a. für Beschwerden,beidenen es zu Stauungen (Ödemen) im Gewebe kommt, zum Beispiel:

Blutergüße, Schwellungen nach Verletzungen

Zerrungen, Verstauchungen, Luxationen

Kopfschmerzen, HWS-Syndrom

Migräne, Rheumatische Erkrankungen

Allergien

Wenn man all die von Sport- oder Operationsverletzungen herrührende Beschwerden ausklammert sind da also "Kopfschmerzen", "HWS-Syndrom", "Migräne" bei der ML sowie "leistungsfördernde psychische Beeinflussung", "Einfluss auf die.....Beruhigung sowie das Wohlbefinden", "Steigerung des Selbstvertrauens" bei der Massage zu finden.

Zurück zum "Burn-Out" : Klingt schon einmal vernünftig, sich zu einem Masseur zu begeben, wenn man sich die körperlichen Anzeichen von Burnout anschaut – "Kopfschmerz", "Schwindelgefühl", "dauermüde", "kraftlos", u.v.a.

Vom Sport weiss man doch, dass eine gute Massage die Regenerationszeit entscheidend verkürzt, eine manuelle Lymphdrainage eine Verletzungspause wirklich dramatisch zusammenschrumpfen lässt. Kennt jeder aus der Zeitung oder den Fernsehberichten.

Wieso sollte man dann diese Techniken nicht auch in der Sportdisziplin "Überleben in der Firma/Arbeit" bemühen?

Eine Klientin erklörte mir einmal, dass die wöchentliche Massage für sie unter "Erhaltung der Kampfkraft für das tägliche Überleben" falle – besser kann man das eigentlich nicht ausdrücken.

Zusammenfassend, Burn-Out ist also keine Krankheit an sich, sondern eine Vielzahl an Verletzungen und Selbstverletzungen der Seele und des Körpers, bei dem, nach einem Arztbesuch und psychologischer Hilfe auch der Besuch bei einem (Heil)Masseur sehr weiterhelfen kann.