Krankheitsbilder, Neuigkeiten, Informationen und mehr

29. Apr, 2020

Sollten Sie sich jetzt fragen, ob "Burn-Out", oder wie es so schön altmodisch geheissen hat "Ausgebrannt-Sein", eine Krankheit ist und wenn ja, was das auf der Seite eines Heilmasseures zu suchen hat, möchte ich ein paar Sätze über dieses Thema verlieren dürfen.

Zum Einen, Burn-Out ist als soches keine Krankheit – nein – es sind "verschiedene Krankheitsbilder, welche, zusammengefasst, das Schlagwort "Burn-out" bilden". Also vorwiegend ein psychisches Problem? Unbestritten. Wozu dann auf der Webseite eines Heilmasseures? Dazu darüber im Folgenden mehr.

Zuerst will ich kurz die Fachliteratur bemühen, was eigentlich alles in diesem Krankheitsbild zusammengefasst ist.

 

Zum Beispiel kann man folgendes lesen:

- Die Beeinträchtigungen treten nicht immer entsprechend der Stufenmodelle auf. Anzeichen von Burnout mischen sich fallweise - sie pendeln vielleicht in unterschiedlichen Schweregraden der Erschöpfung. Hier spielt Ihre Ressourcenlage eine wichtige Rolle. Nach Erholungsphasen werden Sie einige Zeit mehr Energie verspüren und die Anzeichen demnentsprechend leichtere sein. Wenn Sie ihre Symptome als Indikatoren im Auge behalten, kann es ausreichend sein, dass Sie vorsichtiger werden und sich damit Erleichterung verschaffen.

 

Oder auch:

Alle AutorInnen und ForscherInnen nennen die folgenden Symptomebenen als die 5 wichtigsten Gruppen von Anzeichen:

1. veränderte psychische Befindlichkeit

Die psychische Befindlichkeit reicht von gereizt, dauermüde, depressiv, ängstlich, unter Druck, gehetzt, aggressiv, ratlos, kraftlos, angespannt bis sorgenvoll. Das Leben wird als ein fremdartiger Zustand empfunden, bis hin zum Gefühl, völlig neben sich zu stehen. Diese veränderte Selbstwahrnehmung kann Angst machen. Libidoverlust siehe unter 4. ist ebenfalls ein häufiges Symptom, es läßt sich auch mit Viagra+Co nicht "in den Griff" bekommen. Entlastung ist hier das Mittel der Wahl, bevor Sie zur Sexualtherapie starten.

2. körperliche Beeinträchtigungen

Auf körperlicher Ebene werden zunehmend mehr einschränkende Anzeichen spürbar. Von beginnender Unruhe und Schlafstörung bis zum völligen Zusammenbruch (ähnlich einem Herzinfarkt).

Körperliche Anzeichen sind: Wenn plötzlich und ohne erkennbare Vorbelastungen körperliche Symptome auftreten: Kopfschmerz, Schwindel, starke unaufhörliche Müdigkeit, Zittern, ... Änderungen im Blutbild (entzündliche Prozesse) sollten unbedingt andere mögliche Ursachen durch entsprechende medizinische Untersuchungen ausgeschlossen werden.

3. Verhaltensänderung gegenüber Ihren Mitmenschen

Die KundInnen/KollegInnen fallen möglicherweise zunehmend zur Last, werden als lästig fordernd erlebt (obwohl Sie Ihnen das Wichtigste sind). Zynische Worte, Ironie schafft wieder emotionale Distanz und sind gleichzeitig ein Ventil für Ihr Gefühl des Belastetseins. Gleichzeitig wird der Kontakt dadurch geringer.

4. sozialer Rückzug

Arbeitszeit "frisst" Privatzeit. Unmerklich geschieht sozialer Rückzug - der über die Rückmeldung von aufmerksamen Menschen bemerkt werden kann. Wer wenig Zeit für (neue) Begegnung aufbringt verliert seine Kontakte rasch. Mißtrauen, Angst vor dem Ertapptwerden, Sich-Verschließen und der Begegnung ausweichen. Zum Sozialen Rückzug gehört im partnerschaftlichen auch der Lustverlust und der Rückgang der sexuellen Aktivität.was auf längere Sicht Folgeprobleme bringt.

5. Änderungen an persönlichen Werten

Was Ihnen wichtig war/ist könnte sich verändert haben. Möglicherweise ist der Leistungsaspekt, ein "Mehr" und "Nie genug", ein "Sofort", ein "unbedingt und immer" in den Vordergrund gerückt. Diese Entwicklung ist zu Lasten von "Was ich brauche", was "zu schaffen ist", so gekommen. Der Terminkalender und die to-do Liste regieren das Leben. Vorher war es freiwillige Begeisterung, jetzt ist es ein "Muss" und "Geht nicht anders" geworden. Vielleicht kennen Sie auch das Phänomen der inneren Kündigung, eine Art Rückzug aus der aktiven Beteiligung, um nur mehr Dienst nach Vorschrift zu tun.

Bei all diesen Beschreibungen fallen mir unter anderem folgende Stichworte sehr stark auf: "- depressiv, - dauermüde, - überreizt, - ratlos, - kraftlos,- agressiv, - unbedingt, - Last".

Das sind ja schon einmal eine ganze Menge an Anhaltspunkten, welche einem, ganz wichtig, nach dem Besuch beim Arzt, veranlassen solltem einen Heimasseur aufzusuchen.

Denn in einer Zeit, in der bei vielen Menschen der einzige Körperkontakt vielleicht der Ellenbogen des Kollegen, der Kollegin in seiner Magengrube ist, welche sich in der Reihe vordrängelt um irgendwo doch noch vor ihnen zu sein, benötigt man neben Selbstbestätigung, also Bestätigung seiner Leistung durch Dritte, auch ein Selbstlob sowie eine "Eigenkörperwahrnehmung", man muss sich wieder selbst spüren dürfen.

Bei alll jenen, vor allem beim Punkt der Eigenkörperwahrnehmung kann der Heilmasseur sehr gut weiterhelfen.

Denn, was bewirkt eine Massage unter anderem? Was bewirkt unter vielem anderen eine manuelle Lymphdrainage?

Die Wirkung von Massage ist unter anderem folgende:

Die körperliche Wirkung:

+ verstärkte Durchblutung von Haut, Muskulatur, Unterhautfettgewebe und des Bindegewebes

+ verstärkte Gleitfähigkeit der Muskulatur

+ Vorbereitung des Atmungssystems sowie der Wärmeregulation

+ Wirkung über das zentrale Nervensystem (ZNS).

Die psychologische Wirkung:

+ leistungsfördernde psychische Beeinflussung

+ große Aufnahmebereitschaft während der Massage

+ Einfluss auf die Erregungund Beruhigung sowie auf das Wohlbefinden

+ Steigerung des Selbstvertrauens

+ Verbesserung der Reaktionsschnelligkeit (über ZNS)

+ Einfluss auf den Vorstartzustand (Nervosität, Lampenfieber, Apathie)

jene der manuellen Lymphdrainage sind unter vielen anderen:

entwässert

entgiftet

entschlackt

beruhigt

stärkt das Abwehrsystem

Die Lymphdrainage eignet sich u.a. für Beschwerden,beidenen es zu Stauungen (Ödemen) im Gewebe kommt, zum Beispiel:

Blutergüße, Schwellungen nach Verletzungen

Zerrungen, Verstauchungen, Luxationen

Kopfschmerzen, HWS-Syndrom

Migräne, Rheumatische Erkrankungen

Allergien

Wenn man all die von Sport- oder Operationsverletzungen herrührende Beschwerden ausklammert sind da also "Kopfschmerzen", "HWS-Syndrom", "Migräne" bei der ML sowie "leistungsfördernde psychische Beeinflussung", "Einfluss auf die.....Beruhigung sowie das Wohlbefinden", "Steigerung des Selbstvertrauens" bei der Massage zu finden.

Zurück zum "Burn-Out" : Klingt schon einmal vernünftig, sich zu einem Masseur zu begeben, wenn man sich die körperlichen Anzeichen von Burnout anschaut – "Kopfschmerz", "Schwindelgefühl", "dauermüde", "kraftlos", u.v.a.

Vom Sport weiss man doch, dass eine gute Massage die Regenerationszeit entscheidend verkürzt, eine manuelle Lymphdrainage eine Verletzungspause wirklich dramatisch zusammenschrumpfen lässt. Kennt jeder aus der Zeitung oder den Fernsehberichten.

Wieso sollte man dann diese Techniken nicht auch in der Sportdisziplin "Überleben in der Firma/Arbeit" bemühen?

Eine Klientin erklörte mir einmal, dass die wöchentliche Massage für sie unter "Erhaltung der Kampfkraft für das tägliche Überleben" falle – besser kann man das eigentlich nicht ausdrücken.

Zusammenfassend, Burn-Out ist also keine Krankheit an sich, sondern eine Vielzahl an Verletzungen und Selbstverletzungen der Seele und des Körpers, bei dem, nach einem Arztbesuch und psychologischer Hilfe auch der Besuch bei einem (Heil)Masseur sehr weiterhelfen kann.

23. Mrz, 2020

Arthrosen sind Erkrankungen der Gelenke. Sie entstehen durch ein Missverhältnis zwischen abbauenden und aufbauenden Prozessen im Gelenkknorpel und darunterliegenden Knochen.

Erste Symptome einer Arthrose sind Gelenksschmerzen bei Belastung oder zu Beginn der Bewegung ("Anlaufschmerzen"). Die am häufigsten betroffenen Gelenke sind Knie, Hüfte und Finger, es "knirscht" bei bestimmten Bewegungen. Rund 1,4 Millionen Menschen in Österreich sind von Arthrose betroffen, ältere Menschen am häufigsten. Oft wird Arthrose mit Arthritis verwechselt. Der Unterschied liegt in der Ursache: Arthrose ist ein (Abbau-) Prozess, der im betroffenen Gelenk stattfindet, während bei der Arthritis das Immunsystem quasi von außen entzündliche Prozesse in den Gelenken auslöst.

 

Häufigkeit von Arthrosen

Arthrosen stellen die häufigste rheumatische Erkrankungsgruppe dar. Rund 1,4 Millionen Menschen sind in Österreich von Arthrose betroffen, Frauen häufiger als Männer. Erste Beschwerden zeigen sich häufig zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr, aufgrund von Gelenkfehlstellungen oder Fehlbelastungen manchmal auch schon früher. Fast jeder Zweite über 70-jährige weist unterschiedlich starke Abnützungen der Gelenke auf, ohne dass gleich eine Erkrankung vorliegen muss.

Ursachen von Arthrosen

Die arthrotischen Veränderungen beginnen im Gelenkknorpel bzw. im darunterliegenden Knochen, die beide ständigen Aufbau- und Abbauprozessen unterworfen sind. Im Falle der Arthrose ist dieses Gleichgewicht gestört.

Wird mehr Knorpelmasse ab- als aufgebaut, entsteht ein Knorpelschaden, der Knochen unterhalb der Knorpelschicht wird stärker belastet. Durch Abrieb des Knorpelmaterials kann sich das Gelenk entzünden (mittleres Stadium), Schmerzen in Ruhe setzen ein. Die betroffene Stelle ist gerötet und überwärmt (aktivierte Arthrose).

Ist der Knorpel in einem späten Krankheitsstadium bis auf den Knochen abgenützt, dann reiben die Gelenkknochen schließlich direkt aufeinander, das Gelenk verformt sich (deformiert).

Mit zunehmendem Alter wird weniger Knorpel- und Knochenmasse nachgebildet, das begünstigt bei älteren Menschen arthrotische Beschwerden.

Risikofaktoren der Arthrose:

eine chronische Überbelastung durch angeborene Gelenksfehlstellungen,

Übergewicht

eine Fehlbelastung,

eine Fehlstellung (X-Beine, O-Beine),

ein schlecht verheilter Knochenbruch,

eine Stoffwechselerkrankung wie Gicht oder Diabetes,

eine extreme Überbeanspruchung wie z.B. Hüftgelenksarthrose bei Profisportlern oder Kniegelenksarthose bei bestimmten Berufsgruppen wie z.B. Fliesenlegern, weibliches Geschlecht

mangelnde Bewegung

Welche Gelenke sind betroffen?

Prinzipiell kann jedes Gelenk betroffen sein, besonders häufig ist es aber bei Kniegelenken (Gonarthose), Hüftgelenken (Coxarthrose), Fingergelenken und an den kleinen Gelenken der Wirbelsäule (Spondylarthrose) der Fall.

Symptome von Arthrosen

Bei der Hüftgelenksarthrose kommt es zu Schmerzen im Leistenbereich, in den Oberschenkeln oder im Kniegelenk. Typisch sind auch Schmerzen, die Ischiasbeschwerden ähneln. Kniegelenksarthrosen verursachen oft Schmerzen beim Treppensteigen. Das Aufeinanderreiben der erkrankten Gelenkflächen verursacht knarrende und knirschende Geräusche.

Bei der Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrose) kommt es zu belastungsabhängigen Rückenschmerzen.

An den Händen sind vornehmlich die Fingerendgelenke, die Fingermittelgelenke sowie das Daumengrundgelenk betroffen. Arthrose am Fingergelenk ist an typischen Verformungen und Knötchen an den Endgelenken der Finger zu erkennen.

Verlauf der Arthrose

Alle Arthrosen beginnen schleichend. Die Beschwerden verschlimmern sich langsam aber stetig und betreffen häufig nur ein einzelnes Gelenk. Zuerst treten die Schmerzen nur bei Belastung auf, beim Gehen, Stiegen steigen, Heben etc. (Belastungsschmerz). Oft sind die Gelenke auch kälteempfindlich und reagieren auf nasses Wetter. In weiterer Folge machen sich Anlaufschmerzen bemerkbar: Wer z.B. nach einer Ruhephase aufsteht, verspürt Schmerzen, nach einigen Bewegungen lassen diese wieder nach. Es ist so, als müssten die Gelenke erst wieder "in die Gänge" kommen.

Schmerzen in Ruhe deuten auf eine Entzündung im Gelenk hin, die erst in einem fortgeschrittenen Stadium auftritt. Diese wird in erster Linie durch Knorpelteilchen ausgelöst, die aufeinander reiben, das führt zu Deformierungen und Funktionsbeeinträchtigungen.

Diagnose von Arthrose

Zwischen Früh- und Spätstadium der Arthrose können viele Jahre liegen, eine frühe Therapie kann den Verlauf wesentlich beeinflussen. Mit Hilfe eines Röntgenbildes sind arthrotische Veränderungen wie ein verschmälerter Gelenkspalt oder Knochenverdichtungen unterhalb des angegriffenen Knorpels gut zu erkennen.

Eine Blutuntersuchung liefert keine spezifischen Hinweise auf eine Arthrose.

Therpie von Arthrose

Bei der Behandlung der Arthrose sind die Gelenksentlastung sowie gezielte Bewegung wichtige Säulen:

- Orthopädische Hilfsmittel und Abnehmen unterstützen das betroffene Gelenk.

- Viel Bewegung ohne zu belasten: Bewegungstherape (Heilgymnastik) ist unerlässlich, weil dadurch Nährstoffe den verbliebenen Knorpel erreichen und versorgen. Eine Schonung würde den Abbau der Knorpelmasse noch stärker vorantreiben. Bewegung bei Arthrose wie zum BeispielSchwimmen und Radfahren sind ideal, weil dadurch auch die Muskulatur gestärkt wird.

Gegen die Schmerzen, besonders in der Phase einer aktivierten Arthrose helfen Analgetika bzw. Schmerzmittel mit entzündungshemmenden Komponenten.

In den „nichtentzündlichen Phasen“ der Krankheit wird eine Serie von manuellen Lymphdraniagen sehr gut weiterhelfen. Die Schmerzspirale wird ohne oder wenigstens mit vermindeter Medikamentengabe durchbrochen und das an den Gelenken durch die Entzündungen angesammelte Gewebswasser schneller abgeleitet, die Wiederherstellung des zerstörten Gelenkes rascher eingeleitet.

Oft ist ein künstliches Gelenk das letzte Mittel um eine Arthrose in den Griff zu bekommen. Am häufigsten wird der Gelenkersatz aus hochwertigem Metall bzw. Kunststoff an der Hüfte oder am Knie eingesetzt.

Bei einer passiven Phase der Erkrankung sind Wärmeanwendungen wie Moor- oder Fangopackungen entspannend und schmerzstillend wirksam, durchblutungsfördernde Salben haben einen ähnlichen Effekt. Bei einer aktivierten Arthrose mit einem Entzündungsschub ist Kälte besser.

Belastung und Entlastung sollten sich im Alltag abwechseln. Wer viel sitzen muss, sollte öfter aufstehen, wer körperlich schwer arbeitet, sollte sich Ruhepausen gönnen.

Übergewicht ist generell schlecht für die Gelenke.

Auf ausgewogene, basereiche bzw. säurearme Ernährung achten. Schuhe mit weichen Sohlen dämpfen die Kniegelenke, generell unterstützen spezielle gedämpfte Sportschuhe den Bewegungsappart.

 

19. Jan, 2020

Am 15. Jänner begann das Vortragsjahr 2020 um 19.30 Uhr in der Wipplinger Str. 6 vor einer kleinen, sehr interessierten Besucherschar. Das Thema der "palliative-Care-Therapie" war ein schwieriges, aber ich versuchte, dieses in leichtverständlicher Form darzulegen.

Die vorgegebene Zeit (60 Minuten Vortrag plus 30 Minuten Fragen beantworten) wurde, bedingt durch viele interessierte Nachfragen, etwas überzogen, sodass dieser Abend erst um ungefähr 22 Uhr beendet wurde.

6. Nov, 2019

Fettleibigkeit könnte bald dem Rauchen den ersten Rang als Hauptursache für Krebs ablaufen. Denn während die Anzahl der Krebserkrankungen aufgrund von Tabakkonsum in Deutschland stetig sinkt, nimmt die Zahl übergewichtiger Menschen mit Krebs statistisch gesehen zu. Auf die Entstehung aller Krebskrankheiten gerechnet hat die Fettleibigkeit einen Anteil von schätzungsweise 16%. Würden alle Menschen das Normalgewicht einhalten, könnten allein in Deutschland pro Jahr circa 25.000 Krebserkrankungen vermieden werden.

Im Körper angesammeltes Fettgewebe ruht nicht einfach nur – es ist im Gegenteil hormonell aktiv und mischt den Hormonhaushalt ordentlich auf. Das führt dazu, dass sich der Stoffwechsel verändert und Botenstoffe gebildet werden, die zur vermehrten Ausschüttung von Insulin und Insulin-ähnlichem Wachstumsfaktor-I (IGF-I) und somit zu einer Art chronischen Entzündung führen. Dadurch kann Krebs begünstigt werden.

Der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs wurde inzwischen mit Sicherheit für verschiedene Krebsarten bestätigt, darunter Speiseröhrenkrebs,  Dick- und Enddarmkrebs und Nierenkrebs bei beiden Geschlechtern sowie Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Gallenblasenkrebs bei Frauen. Die Fettleibigkeit spielt jedoch nicht nur in Bezug auf die Krebsentstehung eine wichtige Rolle. Wissenschaftler stellten fest, dass Adipositas im Falle einer Brustkrebserkrankung auch mit einem um 35 bis 40% höheren Metastasierungs- und Rückfallrisiko verbunden ist.

Über die Parameter, die es ermöglichen ein erhöhtes Krebsrisiko festzustellen, informiert das ONKO-Internetportal in seinem aktuellen Monatsthema. Unter www.krebsgesellschaft.de/thema_maerz2019 finden Betroffene und Interessierte zudem hilfreiche Tipps zu Ernährung und Krebs und zur Gewichtsreduktion durch gesunder Ernährung.

rs media GmbH. - aus "journalonko.de"