25. Jan, 2017

Narbenbehandlung mit manueller Lymphdrainage

Nach chirurgischen Eingriffen oder Verletzungen kommt es stets zur Bildung einer Narbe. Narben- oder Granulationsgewebe ist ein qualitativ minderwertigeres Gewebe als das ursprüngliche. Es imponiert oft eingezogen, weist eine härtere Struktur auf. Es kann sowohl schmerzhaft, aber auch gefühllos sein.

Der Heilungsprozess und die Qualität der Narbe läßt sich durch sanfte, manuelle Therapie schon sehr zeitig positiv beeinflussen.

Wird eine Narbe nicht therapiert, verheilt sie nach einer gewissen Zeit, und man hat oft keine Probleme damit.
Es gibt aber auch Narben, die scheinbar ohne Grund schmerzhaft, eingezogen, angespannt, stark gerötet, wetterempfindlich sind, bzw. jucken, stechen oder brennen.
Oft wurden schon alle möglichen Narbencremes verwendet, ohne damit etwas zu bewirken.

Narben können durch das verhärtete Gewebe Lymphödeme entstehen, .da es den dünnen Lymphgefäßen oft nicht möglich ist, das harte Granulationsgewebe der Narbe zu durchwachsen und es so zu Schwellungen im Bindegewebe kommt Durch eine ehebaldigste, zarte und sanfte Behandlung durch manuelle Lymphdrainage nach einer Operation bzw. Verletzung kann man das Narbengewebe wieder weich und durchlässig für die Lymphe machen, lindert den Narbenschmerz und hält eventuelle Ödeme im Griff. Die Beschwerden verschwinden oder werden zumindest deutlich gelindert. Dies führt zu Schmerzlinderung, gesteigerter Stoffwechselaktivität im behandelten Areal und qualitativer Verbesserung des Narbengewebes.