14. Feb, 2018

Lymphtherapie in der Badewanne?

Entstauende Wirkung durch hydrotherapeutische

Anwendungen

Serielle hydrotherapeutische Anwendungen greifen direkt und indirekt in physiologische Regelkreise ein. Daher ist es im Allgemeinen immer schwierig Einzelwirkungen isoliert darzustellen und abzugrenzen. Dennoch lassen sich einige Aspekte hervorheben.

In diesem Zusamenhang sind zunöchst die wichtigsten Einflussfaktoren einer Badetherapie zu nennen:

- der hydrostatische Druck und die Wassertemperatur

Der sinnvolle Einsatz und die Grenzen einer Anwendung lassen sich vielfach unmittelbar aus dem Verständnis der physiologischen Regelkreise ableiten, die durch die Anwendung angesprochen werden.

Wírkung der Badetherapie unter entstauenden Gesichtspunkten:Die beiden Einflussfaktoren hydrostatischer Druck und Wassertemperatur wirken sich folgendermaßen aus:

Der hydorstatische Druck beeinflusst die Volumenregulation, verändert die Blutviskosität und steigert die Mikrozirkulaton.

Die Badetemperaur beeinflusst Gefäßmotorik und Mikrozirkulation, beeinflusst die Stoffwechselaktivität und stimuliert eine Blutumverteilung durch die Regelmechanismen der Thermoregulation.

Physiologische Wirkung - Einflüsse durch den hydrostatischen Druck

Die physologischen Reaktionen gelten prinzipiell nicht nur für das Vollbad sonder nabgeschwächt auch für Teilbäder. Dabei sind die Effekte umso größer, je größer der Anteil des Körpers ist, der sich unter Wasser befindet. Hieraus ergeben sich aus therapeutischer Sicht gute individuelle Dosierungsmöglichkeiten.