zum Monat der Aufklärung zum Hautkrebs/Melanom

Der Mai, so verregnet er in diesem Jahr auch ist, ist der "internationale Monat zur Aufklärung des Hautkrebses" – auch als Melanom bekannt.

Als ich im September 2016 die Diagnose "Sie haben Hautkrebs" von meinem behandelnden Arzt bekam, konnte ich nichts damit anfangen und meine Reaktion war tatsächlich, zur Verblüffung des Doktors ein wenig naiv:”Machen Sie etwas, ich habe gar keine Zeit, dass ich sterbe. Bei meinem vollen Terminkalender komme ich noch zu spät zu meinem Begräbnis.”

Nun, jede von dieser Erkrankung betoffenen Person hat eine eigene Strategie, damit umzugehen. Ich habe jene gewählt, was nicht bedeutet, dass diese für alle und jeden gut und richtig ist.

Leider gibt es wenig bis sehr wenig Aktivitäten von Seiten der Österreichischen Krebshilfe zu diesem Thema in diesem Monat, daher ist es auch schon beinahe zwingend notwendig, einen Selbsthilfeverein zu gründen.

Dass sich, bedingt durch Klimawandel, warum dieser jetzt eintritt, ob durch Mensch verursacht, aus natürlicher Ursache, eine Mischung davon, keine Ahnung, für diesen Fall auch komplett irrelevant, in Zukunft die UV-Belastung erhöhen wird, ist Fakt. Daraus ergibt sich für zukünftige Zeiten, dass sich das Risiko, an einem Melanom zu erkranken, erhöhen wird.

Nein, der Hautkrebs ist keine latent vorhandene, chronische Erkrankung. Dieser Krebs ist, obwohl sich Gott sei Dank viel getan hat auf dem medizinischen Gebiet, immer noch ein tödlich Enden könnender.

Eine Statistik aus dem Jahr 2015 zeigt, dass immerhin 97 Prozent der Melanompatienten die Fünfjahreserlebensgrenze erreichen. Aber man darf, bei dieser guten Nachricht nicht vergessen, drei Prozent sterben vor dieser ominösen Fünfjahresgrenze. Und jedes Prozent ist ein Prozent zuviel.

Daher wird es immer wichtiger, sich vor der Sonne zu schützen. Vor allem kleine Kinder und Jugendliche.

Jeder Sonnenbrand, den man als Kind bekommen hat, ist einer zuviel, da er ein Schritt in Richtung Hautkrebs sein kann.

Mai - internationales Melanommonat

Mai, das internationale Monat für die Aufklärung von Hautkrebs sowie das "Monat zum Schutz vor Melanom"

Melanom - die Haut, das größte Organ des Menschen;

Das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) ist ein besonders bösartiger Tumor, der von den pigmentbildenden Zellen (Melanozyten oder Nävuszellen) der Haut, seltener der Schleimhaut, der Aderhaut des Auges oder den Hirnhäuten ausgehen kann. Maligne Melanome können sich spontan auf vorher völlig normaler Haut oder auf dem Boden eines vorbestehenden Nävuszellnävus (Leberfleck, Muttermal) entwickeln. 

Bei ca. 2 % aller Patienten mit malignen Melanom kann der Primärtumor trotz ausführlicher Diagnostik nicht gefunden werden, dann spricht man von einem primär okkulten Melanom.

Bei Fragen oder Befürchtungen schreiben Sie  an „Melanom Austria”: E-Mail-Adresse: melanomaustria@gmail.com